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Nach dem Frühstück geht es zunächst bergab nach Akdepe Akdepe. Jetzt ist man hier
im zivilisierten Bereich, es geht durch viele kleine Ortschaften – man merkt, dass es langsam in richtung Hauptstadt geht. Zuerst kommen wir vorbei am erst
kürzlich mit deutscher Hilfe fertiggestellten Zementwerk. Dieses Ding ist total wichtig und ebenso dreckig – es streut eine gewaltige Fontäne an Staub aus, gestern
Abend hatten wir auch Explosionen aus dem dazugehörigen Steinbruch gehört.
Die Fahrbahn ist 3-spurig und allerbestens, wir fahren einen Speed von 45km/h. In Gökdepe Gökdepe machen wir zuerst
Stop beim Bazar, dann noch zur äusseren Besichtigung der blauen Moschee. Bei dieser Gelegenheit muss ich auch noch erwähnen, dass für die Leute hier der Glaube
nicht so wichtig ist – ganz anders als in der Türkei hört man hier kaum einen Muezzin.
Weiter geht es auf dem Highway nach Gepchak Gepchak. Hier gibt es eine
erst 1994 errichtete Moschee, die 91 (das Jahr der Unabhängigkeit) Meter hohe Minarette aufweisen kann. Neben der Moschee das Mausoleum des Turkmenbashi und seiner
Familie. Nach weiteren 10km sind wir in Ashgabat Ashgabat und somit am
Ziel. Es ist erst 11:30h und ich muss noch 1:30h warten, bis ich ins Zimmer darf. Die vertreiben wir uns mit dem Verpacken des Fahrrads, anschliessend gebe ich
Sascha (er hat inzwischen seinen angeschlagenen Rover servieren lassen) noch ein Trinkgeld, was in seinem Fall den wahrsten Sinn des Wortes treffen dürfte.
Elena gibt mir noch ihre Telefonnummer für morgen, dann habe ich Zeit für eine ausgiebige Dusche, um den Staub der letzten Tage loszuwerden. Danach schaue ich in
den Biergarten unweit vom Hotel. Zu Fuss gehe ich später ins Zentrum, sehe wieder neue Gesichter der teils sehr interessanten Stadt. Ich suche das Pub, wo ich 3
Jahre zuvor mit Knut war, nach langer Suche werde ich fündig – das sind immer schöne Momente, solche deja vu’s. Im Fernsehen sehe ich später, dass auch der
österreichische Präsident gestern hier weilte – Zufälle gibt’s....
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