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In Tianshui ist es auch um 8:30h noch kalt, ich starte als wieder eingepackt. Ich werfe mich auf die G316 - schöne breite Strasse, leicht steigend geht es das Tal,
dessen Namen ich nicht kenne. Bei Kilometer 24 bin ich in Xujadian Xujadian, hier ist auf
einer Tafel ein Skigebiet in der Richtung angekündigt, in die ich jetzt fahre, nämlich rechts weg.
Die Steigung nimmt jetzt ordentlich zu, das "Skigebiet" ist 7km entfernt und etwas länger dauert die Steigung an, man hat einen schönen Blick aufs Tal. Eine Tafel
weist dann aufs Skigebiet in der Höhe von 1.700 Meter hin - alles, was ich erkennen kann, sind eine Menge Hotelsilos im Rohbau. Ansonsten halte ich den Ort
gänzlich ungeeignet für ein Skigebiet, aber ich habe ja auch nicht viel gesehen (so etwas wie einen Lift zum Beispiel ...).
Dann geht es eher bergab, wobei das Gefälle sehr gering ist und zusammen mit dem einsetzenden Gegenwind ergibt das keine wirkliche Entspannung. Der nächste Ort ist
Pingnan Pingnan, eigentlich wie auch alle
darauffolgenden des heutigen Tages nur auffällig durch viel Schmutz und Müll - aber das ist halt chinesisches Landleben, man muss sich daran gewöhnen, auch wenn es
mir nicht ganz möglich ist.
Mittlerweile ist es richtig warm geworden, der Bekleidungsmodus kann vor Yahe auf kurz umgestellt werden. Weiter geht es leicht bergab durch mehrere Orte
das nächste Tal hinunter, offensichtlich ist hier Muslims' Area, in Yanguan
steht eine grosse Moschee. Landwirtschaftlich steht diese Gegend total im Zeichen des Apfels: die LKW und Lastentrikes sind voll mit den Früchten, die Äpfel werden
überall verkauft und gehandelt. Es ist wieder kälter geworden und dann beginnt es auch noch zu regnen - wieder umziehen, mittlerweile habe ich heute schon einen
beträchtlichen Teil meiner Outdoor-Kleidung in Gebrauch gehabt.
Der Regen dauert nur kurz und ich muss wieder umstellen! Nach 45km ist in Changdao
Schluss mit der Talfahrt, ich zweige Richtung Süden ab. Es sind noch 25km bei leichtem Anstieg zu fahren, 6 Kilometer vor Ende komme ich nach Xihe Xihe. Bis ins Zentrum
fahre ich durch den total umgegrabenen Teil der Stadt, es sieht aus wie nach einem Bombenangriff! Im Zentrum ist dann wieder alles "normal-chinesisch". Ich suche
das 'Hotel Dagedan' auf, Zimmer kostet 170,--. Leider bin ich noch nicht gesund, die Bronchitis hat sich gebessert, dafür rinnt die Nase gewaltig. Abendessen gibt
es im Hotel, sonst kann man in dem Kaff eh nix machen.
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