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Datum

24.07.2009

Etappe

Graz(A) - Wien - Budapest(H) - Nagykata(H)  

Activities

Distanz

65 km

Fotos

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Ich wache gerade noch rechtzeitig auf, um meine Dinge fertig zu packen - viel brauche ich diesmal ja nicht, ich habe mich entschieden, nur mit dem Rucksack zu fahren. Radfahren statt Gewicht schleppen ist das Motto! Ich bin rechtzeitig am Bahnhof, der Zugführer ist Didi, ein alter Bekannter von mir, er verstaut mir das Rad. In Wien muss ich dann eineinhalb Stunden warten, um 10:40h fährt er dann bis Heygeshalom. Eigentlich hätte er gleich bis Györ durchfahren sollen, aber die ungarische Bahn hat technische Probleme, also muss ich einmal zusätzlich umsteigen.

Die Fahrt von Györ nach BudapestBudapest dauert2 Stunden, ich unterhalte mich dabei mit einem Ungarn und einem Holländer. Etwas nach 14:45h starte ich dann den heutigen Fahrtag, oft bin ich etwa um diese Zeit schon an meinem Etappen-Zielort angelangt. Ich frage einen Taxler nach dem richtigen Weg Richtung Gyömrö - 1. Brücke links, das ist die Elisabethbrücke, dann geradeaus. Tatsächlich finde ich ohne Probleme aus der Stadt heraus, wobei ich schon öfters nachfrage. Nach einer Stunde habe ich den ärgsten Stadttrubel hinter mir, aber erst nach 1:45h habe ich das Ortsschild passiert. Diese Stadt ist wahrlich nicht klein!

Auf der Strasse ist viel Verkehr, viele Trucks - aber das war auch zu erwarten, schliesslich ist es eine Hauotstrasse. Aber anders komme ich nicht vernünftig nach Osten. Vielleicht ist es ja morgen am Samstag besser. Der Strassenzustand variiert von gut bis ziemlich mässig, einige Steigungen gibt es auch. Einmal fährt mir so eine Verrückte mit quietschenden Bremsen fast hinten drauf, ich reisse das Rad von der Strasse in den Strassengraben, sie schaut dann nur dämlich aus dem Auto und fährt weiter. Gyömrö lasse ich rechts liegen, komme dann durch Sülysap und Tapioszecsö, wo ich Forinth abhebe und gleich Wasser einkaufen gehe - es ist viel heiss!

Widerwillig spule ich die Kilometer herunter und stoppe nochmals in einem kleinen Ort für Wasser und Cola. Ich weiss, dass ich heute bei der erstbesten Gelegenheit - sprich Panzio - Schluss mache. Und die bietet sich gegen 19h bei km 65 in NagykataNagykata in der Form der Jagd-Panzio ´Fekete Sas´, was soviel wie schwarzer Adler bedeutet. Im Haus hängen überall die Jagdtrophäen und -fotos. Ich bin echt müde, habe nicht einmal Lust aufs Abendessen, da ich auch an einer Magenverstimmung laboriere. Der Ortsrundgang ist schnell erledigt, mir kommt vor, dass die Städte in Ungarn sowieso fast alle gleich ausschauen. Einen Fernseher hab ich und CNN erspart mir zumindest das ungarische Gequatsche - mir reichen schon die zungenbrechenden Ortsnamen

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