#

2

Datum

19.04.2025

Etappe

Zalaegerszeg(H) - Ludbreg(HR)  

Activities

Distanz

86 km

↑Meter

462 hm

Fotos

26

Karte / Track

1

Nach dem Frühstück starte ich um 8h und stelle bald fest: Der gute Wind von gesern hat sich ins Genteil verwandelt! Schon bei ordentlich Gegenwind fahre ich die recht uninteressante und relativ stark befahrene Strecke nach Bak, die ich ja ziemlich gut kenne. Nach dem Ort biege oich rechts ab und ab jetzt ist es Neuland für mich. Ansonsten ändert sich nicht viel, viele lange Gerade und die erste Pause mache ich in SöjtörSöjtör.

Nach dem Ort werden die Geraden gelegentlich durch Kurven und Steigungen unterbrochen, der böse Wind bleibt mir erhalten. In PusztamagyarodPusztamagyarod kaufe ich ein und mache eine Pause, danach geht es im gleichen Modus weiter bis nach BorsfaBorsfa. Hier zweige ich von der Hauptstrasse auf den Hügel ab.

Die Strasse wird bald zum Forstweg un schliesslich zu einem schlammigen Pfad, sodass ich hoffe, hier nicht überhaupt in eine Sachkasse zu fahren, aus der ich nicht mehr herauskomme (wie es ja schon des Öfteren n Ungarn der Fall war). 2 Kilometer sind es noch bis zur Strasse und das Bangen hat ein Ende, als ich wieder auf den Forstweg komme, der in KistolmacsKistolmacs wieder zur Strasse wird - bei der dortigen Heiligenstatue spreche ich dann ein kurzes Dankengebet, dass ich durchgekommen bin - erin Scheitern wäre äusserst zeit- und kilometeraufwändig geworden, speziell beim heutigen Gegewind!

Der widerfährt mir dann wieder bei der leicht abschüssigen Fahrt nach LetenyeLetenye, das ich nach wenigen Kilometern erreiche. Als ich in die Kleinstadt einfahre, fällt mir ein, dass ich hier schon einmal übernachtet haber. Schon damals war die Restaurant-Findung sehr mühsam und so überrascht es nicht, dass das auch heute so ist - ich verlasse den Ort nach einem Drink im Zentrum., zum Essen gibt es nichts.

Einige Kilometer weiter überquere ich die Mur und bin damit auch in Kroatien. Der erste Ort nach der Grenze ist GoricanGorican, danach geht es über PrelogPrelog weiter bis zum Drau-Stausee. Von hier sind es nochmals etwas mehr als 10 Kilometer, auf denen der Gegnwind nochmals alles aufbietet: Äusserst kraftraubend!!! Vor 15h bin ich in LudbregLudbreg, dem heutigen Etappenziel. Das Hotel Amalia ist OK und ich erinnere mich, dass ich hier vor einigen Jahren einen Stopp beim Hotel-Cafqe gemacht habe. Auch das Restaurant ist gut und bei den Speisekarten ist man erstaunt, dass man hier im

Für morgen ist ein noch stärkerer Wind angesagt: Ich wechlse morgen die Richtung, der Wind hoffentlich nicht!

2 / 4