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Datum

23.06.2025

Etappe

Porto Sant´Elpidio(I) - Ancona  

Activities

Distanz

60 km

↑Meter

459 hm

Fotos

28

Karte / Track

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Heute also letzter Fahrtag und es ist von allem etwas dabei, ausser einer Sache: Gegenwind! Ansonsten wie gehabt Hitze, Küsten-Radweg, SS16 mit und ohne Radstreifen, Berg ... Wie gesagt fehlt es heute - provokanterweise am letzten Tag - an Gegenwind, wobei er natürlich mir keineswegs abgeht. Zuerst geht es relativ geradeaus am Küstenradweg entlang - jetzt hab ich genug von ihm, zuhause geht er mir vielleicht dann wieder ab. Danach habe ich die Ehre, zum Abschluss nochmals einige Kilometer auf der SS16 abzuspulen, wobei schon der Berg näher kommt, der auf dem Weg nach Ancona noch zu überwinden ist.

In Porto RecanatiPorto Recanati pausiere ich bei der Tankstelle und fahre noch auf der SS bis NumanaNumana. Ende flach und für mich auch Ende des Ciclovia Adriatica, aber ich denke, der Radweg und ich sehen uns nochmals - dann vielleicht in die andere Richtung. Ab jetzt beginnt es zu steigen, und das zuerst ganz ordentlich bis nach SiroloSirolo. Von dem kleinen Ort auf der Berg Kuppe hat man einen hervorragenden Ausblick auf die Küste und den Berg, der mich noch von Ancona trennt.

Jetzt heißt es dann auch tatsächlich noch auf den letzten Kilometern bei wieder viel heiss ordentlich Druck auf die Pedale machen. Der Anstieg zieht sich ganz schön in die Länge, obwohl er auf dem Teil nach Sirolo nicht wirklich steil ist. Genau mit der Einfahrt nach AnconaAncona endet er auch auch man bergab in die Stadt hinein. Im Zentrum lege ich eine Pause ein - Tour-Ende! Anschliessend geht es durch die Fussgängerzone runter zum Hafen und ich finde nach einigen Irritationen den Ticket-Schalter, wo ich mir meine Boarding Card abhole (das Ticket hatte ich schon online gekauft). Warten muss ich allerdings noch bis 17:30, erst dann kann man auch an Bord.

In der Fussgängerzone esse ich etwas und trinke noch un'ultima birra, dann ist es soweit und das Boarding auf der italienischen Fähre kann beginnen. Dabei lerne ich einen Radler aus London, Nick, kennen, der unterwegs ist nach Neuseeland. Er plant dorthin eine ähnliche Route wie jene, die ich schon zu grossen Teilen hinter mir habe. Die Fähre ist viel grösser als die kroatische nach Bari und hat jede Menge Decks. Mal schauen, wie die Passage in der Nacht zu überstehen ist ...

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