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Datum

21.06.2025

Etappe

Ortona(I) - Giulianova  

Activities

Distanz

70 km

↑Meter

196 hm

Fotos

26

Karte / Track

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Ich habe meine Pläne für den restlichen Teil der Tour geändert und werde die Etappen kürzer halten - hat auch den Vorteil, dass ich erst am Tag der Fährpassage, die nach 19h startet, nach Ancona komme und so dieser Tag nicht zu lange wird. Hauptsächlich habe ich aber natürlich deswegen abgeändert, da die restlichen Etappen wegen des starken Gegenwinds nicht mehr so lang werden sollen.

Aus Ortona heraus gibt es eine kurze Abfahrt, dann steigt es gleich, gottseidank nur über einen Hügel. Bald kommt man nach einer Bundesstraße Passage an die Küste und von da ab geht mehr oder weniger immer diese entlang: Ein Strandort reiht sich an den nächsten, eine Strandbar an die nächste und man hat viel Radweg auf dem Weg in den Norden. Nach 25 Kilometern komme ich über eine Fußgängern und Fahrradbrücke nach PescaraPescara und fahre etwas in die Stadt hinein. Nichts Besonderes zeigt sich mir auf meinem Weg, wenigstens einkaufen kann ich bei einem Afro-Shop.

Nach der Provinzhauptstadt passiere ich MontesilvanoMontesilvano. Dieser Ort ist deswegen erwähnenswert, weil von hier die Vorfahren von Entertainer Dean Martin stammen und auch das hiesige Kongresszentrum nach ihm benannt ist. Auf das hin muss ich gleich einen grossen Schluck nehmen, angesichts der verbleibenden Fahrstrecke aber keinen Whisky, sondern nur ein Soda Lemon bei der Haltestelle am Radweg einige hundert Meter weiter.

Danach geht es wieder am Beach entlang weiter, der in diesem Bereich nicht mehr so extrem bevölkert ist, nicht mehr nur organisierte Strände, sondern teilweise auch Recht einsame Sandstrände. Vor PinetoPineto fährt man durch ausgedehnte Pinienwälder. Um Scerne herum fährt man ungeschützt vor dem Wind an der Küste - es zeigt sich aber, dass er heute etwas mehr vom Meer in Land bläst, im Gegensatz zur gestrigen Nord-Süd-Richtung. Hier mache ich dann auch Mittagspause bei einem Strand Restaurant und gönne mir Thunfischstreifen - wie eigentlich immer schmeckt dieser Fisch grossartig!

Nach meiner Mittagspause sind es noch 15 Kilometer, nach deren Bewältigung in segender Hitze - zum Teil auf Schottterpoiste - ich froh bin, in GiulianovaGiulianova vom Rad steigen zu dürfen. Mein Bike kommt ins Magazin des Hotels, das von der typischen Bauart und dem Charme der 60er-Jahre ist - klein, hellhörig und basic. Der Ort ist überhaupt einer von hunderten verwechselbaren Urlaubsorten an der italienische Adria und eigentlich wollte ich es eher vermeiden, mich in so einem einzuquartieren - bleibt aber, wenn man den Ciclovia Adriatica (Adria Radweg) entlang färt ...

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