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Heute bin ich bereits kurz nach 8h Back on the Road again. Auf dem ersten Teil bewegt man sich auf Nebenstrassen im Bereich des Neretva Delta. Immer wieder
schön hier, ich fahre durch Rogotin, dann kurz entlang der Küste,
bevor es Richtung Berg geht. Immer wieder schöne Ausblicke aufs Delta, es beginnt langsam zu steigen und bei Pizinovac komme ich auf die Hauptstrasse,
die hier einen langen Anstieg hinauf nach Raba Raba macht. Es ist zwar
anstrengend zu fahren, allerdings wird man auch mit schönen Ausblicken ins Tal belohnt.
Oben mache ich, wie heuer schon einmal, Pause beim Wein Verkaufsstand, allerdings bei einem Glas Fruchtsaft - auch hier kann man den Ausblick genießen, diesmal
Richtung Küste und Halbinsel Peljesac. Einen Kilometer Zweige ich ab und es ist vorbei mit dem Verkehr - die meisten fahren über die Peljesac Brücke weiter in den
Süden und ersparen sich so die bosnische Grenze - ich biege zur bosnischen Grenze ab und erspare mir so Kilometer und Höhenmeter.
Zuerst fährt man noch durch Klek Klek - alles herrlich
ruhig und ein tolles Panorama in der Bucht von Neum. Dann bin ich an Grenze nach Bosnien - kurze Prozedur, die Einreise dauert ebenso wie die spätere
Ausreise nur wenige Minuten, noch dazu ist überhaupt kein Verkehr. Wenige Kilometer weiter bin ich dann in Neum Neum, dem Zentrum des 15
Kilometer langen bosnischen Küstenstreifens und herausragende Betonburg. Bin der Tankstelle im Ort kaufe ich kalte Getränke nach, sonst hält mich nichts hier.
Einige Deja Vu's habe ich natürlich, waren wir doch erst vor 2 Jahren für eine Woche hier und auch unsere damalige Unterkunft sehe ich.
Nach dem Ort eine lange und unangenehme Steigung, dann neigt sich mein Bosnien-Abstecher nach einer Abfahrt auch schon wieder dem Ende zu und ich bin wieder zurück
in Kroatien. Vorerst weiterhin verkehrsarme und flache Strecke bei schönem Panorama mit ständigem Blick auf die Halbinsel Peljesac und den Kanal.
Mittagspause in Zaton
Doli bei der INA Tankstelle.
Was danach folgt, kann man getrost als Hügelorgie bezeichnen: Ein Anstieg folgt dem nächsten, man ist auch meistens abseits der Küste und es hat mittlerweile eine
irre Hitze entwickelt. Wirklich mühsam, der relativ starke Verkehr macht es auch nicht leichter. Zwischendurch Pause bei einer weiteren Tankstelle in Banici Banici, wo ich 2
Energy-Bars verdrücke, die dann doch eine positive Wirkung haben. Bis Slano
geht es in der gleichen Tonart weiter, dann habe ich den schlimmsten Teil hinter mir und feiere das bei einer Bäckerei, wo ich mich für 20 Minuten im Schatten
niederlasse.
Aber auch der Rest der Strecke ist nicht einfach zu fahren, aber man ist jetzt wieder an der Küste und die Aussicht auf Erlösung hilft. Gegen 15h bin ich bei der
Brücke in Dubrovnik Dubrovnik, was nicht
heißt, dass es geschafft ist. Auch durch die Stadt wieder Anstiege bis zum Schluss, ich übernachte heute nicht weit vom Zentrum entfernt und muss das Rad und das
Gepäck als finale Übung dann noch über Stiegen hinuntertragen, da mein Quartier am Hang - aber doch sehr schön - liegt.
Kurz ausruhen, dann geht es Richtung der nicht weit entfernten Altstadt, vorher noch essen in einer Pizzeria. In der Oldtown sind dann wieder sehr viele Amerikaner
und Chinesen, aber auch Touristen von eh überall, was der Schönheit der Stadt aber keinen Abbruch tut. Dubrovnik ist schon wirklich etwas Besonderes, etwas weniger
an Touristen wäre aber angenehm - spielt es aber nicht. Erst weit nach Sonnenuntergang verlasse ich die schöne Altstadt Richtung Unterkunft. See u again!
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