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Datum

19.06.2024

Etappe

Doromelo(RI) - Bima  

Activities

Distanz

86 km

↑Meter

721 hm

Fotos

16

Karte / Track

1

Heute habe ich gut geschlafen, sodass ich sogar später aufstehe als vorgehabt und dann nach 6:30h aufbreche. Die Steigungen lassen auch heute nicht lange auf sich warten und gleich nach dem Start kommt ein langer Anstieg mit einer anschliessenden Abfahrt, bei der man einen schönen Ausblick auf die mit Morgennebel bedeckte Ebene hat.

Dann zweige ich von der Hauptstrasse ab und fahre über die hügelige Nebenstrasse bis an den Rand von Dompu und passiere die Stadt. Dompu, ebenfalls so ein Ort, den ich von der Karte schon so lange kenne. Dass ich jetzt nicht einmal hineinfahre, schmerzt fast etwas, aber ich muss mit den Ressourcen sparen. Ausserdem in ich fast davon überzeugt, dass es ein verkommenes Drecksnest ist wie alle anderen Städte auch undich letztendlich absolut nichts versäumt habe!

Bei KM28 beginnt dann der Anstieg, der in etwa so wie dere gstrige ist und auf 300hm hinaufgeht. Auffallend auch hier wieder die abgefrästen Bergrücken: Diese sind nicht etwa natürlich entstanden, sondern durch Rodung vom Dschungel zur Gewinnung von Landwirtschaftsfläche und das wurde auf der Insel konsequent gemacht. Allerdings hat's mit der Rekultivierung nicht wirklich geklappt und so sieht man unendlich viele dieser braunen  Bergrücken und kann auch Aerosion beobachten. .

Man passiert bei der Anfahrt Karaku-DompuKaraku-Dompu bei KM32. Hier, wo der Distrikt Bima beginnt, mache ich eine Pause. Anschliessend noch 1 Kilometer Anstieg, dann habe ich dann höchsten Punkt erreicht. Hier gibt es am Strassenrand Verkaufsstände und ich kaufe mir Bananen und andere mir nicht bekannte Früchte (hellorange, 5 cm lang mit riesigem Kern). 

Zu Beginn der Abfahrt komme ich durch Desa Madawau,  anschliessend kreuzen jede Menge Makkakenrudel meinen Weg und manche der Affen zeigen sich sogar aggressiv. Die Höhe ist bald verloren und dann geht es bei ganz leichtem Gefälle und Gegenwind weiter. Man durchfährt dann eine Reihe unsehenswerter Orte und in Sondosia bin ich bei KM54 fast an der Bucht von Bima, die ich jetzt bis zum Etappenende umfahre - und das grossräumig, sodass noch eine Menge Kilometer zusammenkommen und man das Wasser erst nach 15km sieht.

Die restliche Fahrt entlang der Bucht erfolgt dann wirklich an der Küste und ist ganz schön, die Sonne nagelt mittlerweile allerdings wieder gandenlos herunter. Um 14h bin ich in BimaBima, auch heute wieder happy, vom Rad steigen steigen zu dürfen. Die Stadt selbst ist leider wieder komplett entbehrlich, Touristen nehmen hier maximal eines der Passagierschiffe zu anderen Inseln - ansonsten gibt es wirklich keinen einzigen Grund, hier einen Stopp zu machen (und mir kommt auch kein anderer Tourist in die Quere).

Morgen gehe ich dann die letzte Etappe der Tour an, das kurze und höhenmeterreiche Anschlussstück zur Küste, wo ich dann auf die Fähre warten darf - ich hoffe, dass das dann nicht allzu lange dauert ...

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