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Datum

21.09.2025

Etappe

Liquica(TL) - Dili  

Activities

Distanz

37 km

↑Meter

156 hm

Fotos

20

Karte / Track

1

Der heutige Fahrtag ist nicht lang, mit einem Umweg sind es nur 35 Kilometer. Aber nicht einmal heute lauft es komplett von selbst, einige Steigungen gibt es dennoch. Über Motaikun geht es immer entlang der Küste, schön zu fahren und eigentlich immer easy bis KampungbaruKampungbaru, dann nach dem Container-Hafen der letzte Climb der Etappe, der ganzen Tour und der letzte in Asien für mich überhaupt (zumindest im Rahmen meines Europa-Australien-Projekts)!

Dann nähere ich mich der Hauptstadt und schon einige Kilometer früher als erwartet begrüsst sie mich mit dem auf einem riesigen Stein gemahlenen Schriftzug DiliDili - Ende der Tour, es ist geschafft! Ich habe den letzten Punkt in Asien im Rahmen meines Europa-Australien-Projekts erreicht! Das ist damit wahrlich ein denkwürdiger Tag für mich, schliesslich habe ich %

Die Stadt zeigt sich dann eigentlich so, wie ich das auch erwartet habe: schon busy, aber keine Grossstadt in dem Sinne, also keine Hochhäuser und auch kein richtiges Zentrum - die Ausdehnung findet in der Ebene statt. Die Stadt zählt rund 300.000 Einwohner, allesamt fast Christen - ich komme an einer Kirche vorbei, die so gut besucht ist, dass jeder Pfarrer zuhause vor Neid erblassen würde. Auch den Präsidentenpalast passiere ich.

Die Atmosphäre hier ist gänzlich anders als in Indonesien, der Islam ist für mich in weite Ferne gerückt, dafür habe ich eher das Gefühl, mich in einem  Kolonialgebiet zu befinden - was genau das auslöst, das ist mir noch nicht klar. Mein Hotel ist an der Seafront 2 Kilometer ausserhalb des Zentrums - hier ist es etwas ruhiger und nicht so laut wie im Zentrum, überhaupt sind hier die ganzen Touristenhotels und -restaurants und auch gut bestückte Supermärkte. Auch Geldautomaten sehe ich hier zum ersten Mal und ich werde bald den ersten Funktionstest starten.

Nach 10h bin ich im Hotel Esplanada und kann schon einchecken, Chef der Anlage ist ein Australier und der Stil des Hotels eindeutig westlich. Das Hotel ist in Ordnung, es gibt einen Pool, den ich auch nach dem Essen nutze. Das Restaurant ist im 1. Stock und man hat einen schönen Blick aufs Meer. Etwas störend ist, dass der Verkehr an der Seafront doch permanent zu hören ist - irgendeinen Haken gibt es in Südostasien aber immer und dieser hier ist ziemlich klein ...

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