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Datum

08.09.2025

Etappe

Larantuka(RI) - Kupang  

Activities

Distanz

10 km

↑Meter

31 hm

Fotos

13

Kurz nach 8h verlasse ich die gar nicht sooo tolle Unterkunft nach dem Frühstück, die auf den Fotos wieder einmal weit besser war. Aber egal, Hauptsache, ich komme heute von der Insel weg. Ein Ausharren hier in dieser Stadt für weitere 4 Nächte käme einem Freiheitsentzug gleich! Ich muss wieder 10 Kilometer zurückfahren bis zum Fährhafen von LarantukaLarantuka und das sieht dann gleich sehr gut aus: Ticket-Office geöffnet und wenig später habe ich das begehrte Stück Papier auch schon in der Hand!

Nachdem es erst kurz nach 9h ist und Boarding Time um 12h, heisst es schon hier einmal warten. Worum ich mich bis jetzt überhaupt noch nicht gekümmert habe, ist die Frage, wie lange eigentlich bitte Fährpassage brauchen. Auf meine Frage hin, wird mir geantwortet, dass wir morgen um 14 Uhr ankommen. Ich hoffe, dass dieser Albtraum nicht wahr wird, das wären nämlich 24 Stunden! Grundsätzlich sollte die Überfahrt 12 bis 15 Stunden dauern, aber so genau weiss man das ja nie. Allerdings gebe ich auf diese Auskünfte auch nicht allzu viel, denn selbständiges Englisch ist hier überhaupt nicht mehr und auch mit Übersetzungshilfen kommt oft viel Nonsens heraus.

Als ich um 11:30 Uhr auf die Fähre fahre, ist sie bereits rappelvoll - augenscheinlich. Das ist aber offensichtlich eine optische Täuschung, denn bis 14:30 Uhr marschiert trotzdem noch ein endloser Strom von Leuten - teilweise mit Hühnern - an Bord und ebenso wie begleitete und unbegleitete Fracht geht mit. Die Leute liegen überall am Fahrzeugdeck herum, wo sie ein freier Platz bietet, auch unter den LKWs. Um 15:15 Uhr stehen wir immer noch im Hafen, 10 Minuten später geht es dann aber wirklich los - letztendlich ist es aber egal wo ich die Zeit Absitzen, wenn wir im Dunkeln ankommen, muss ich in Kupang warten.

Die Zeit vergeht auf der Fähre dann wie erwartet nur äusserst schleppend. Ich lerne ein paar Leute kennen, die Englisch sprechen und so verrinnen die Stunden etwas schneller. Insgesamt ist es aber schon eine ziemliche Katastrophe, die irgendwie stark den endlosen Flügen von und nach Asien ähnelt!. Die hygienischen Zusände an Bord sind auch ein Wahnsinn, trotzdem kaufe ich mir später eine Instant-Suppe, damit ich wenigstens irgendetwas im Magen habe. Bei genauerer Betrachtung der Fähre bekommt man den Eindruck, dass sie hauptsächlich durch den Lack zusammengehalten wird ...

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