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Datum

05.09.2025

Etappe

Moni(RI) - Wairotang  

Activities

Distanz

97 km

↑Meter

1271 hm

Fotos

24

Karte / Track

1

Tagwache um 5:30h - Tam, mein Vermieter ist kurz danach auch vor Ort und bringt mir mein Frühstück. Das ist wirklich ein toller Service, normaler gibt es Frühstück erst ab 7h! So habe ich wenigstens etwas im Magen, wenn ich diesen harten Tag angehe. 2 Baustellen, die am Weg liegen, muss ich vor 8h passieren, dann sind sie  wegen Bauarbeiten für 2 Stunden unpassierbar. Kurz nach 6h sitze ich am Rad.

Nach 2 Kilometer Einrollen beginnt dann auch schon die erste Steigung, die bei KM5 bei Mbuliloo endet und hier ist's schon die erste von den 2 angekündigten Baustellen, die ab 8h gesperrt sind. In WolowaruWolowaru ist dann nach 13 km auf 300 Meter Schluss mit der Abfahrt, es beginnt die nächste Steigung. Bei der 9 Kilometer langen Anfahrt mit dezenter Steigung, die mich zurück auf 600hm bringt und bei der morgendlichen Temperatur angenehm zu fahren ist, komme ich dann bei der nächsten Baustelle vorbei - Gott sei Dank bin ich hier durch und muss nicht stundenlang warten!

Nach dem Peak nur eine kurze Abfahrt, dann steigt es wieder und bei KM30 erreiche ich Peak #3. Das ganze Gebiet hier ist schon ziemlich abgelegen und man begafft hier noch mehr als sonst. Ich habe jetzt eine schöne 10km lange Abfahrt die mich bis auf 100 Meter hinunterführt und es folgt eine kilometerlange öde Gerade mit durchgängiger Steigung. Pause bei KM44 im Wartung Koka 99 - es gibt nur ungekühltes Wasser, aber das ist immerhin besser als gar keines - man wird genügsam!

Einen Kilometer ist der nächste Peak, und nach einer Abfahrt habe ich in Paga - wieder einmal - die Südküste erreicht. In dem langezogenen Ort an der Küste darf ich endlich wieder einmal einige Kilometer einfach rollen - kein Anstieg für einige Minuten! Bei KM50 verlasse ich den Ort dann mit einem Knick nach Norden und einem kapitalen Anstieg bei mittlerweile wieder grosser Hitze. Nach der kurzen Steigung wird es erträglicher, die Hitze aber bleibt und ich bin für jeden Baum, der mir Schatten spendet, dankbar. Bis BheraBhera bei KM60 fährt man ziemlich entlang des Flusses, dort pausiere ich beim Supermarkt Alfamart nochmals, bevor ich um 11h die letzten 3 Kilometer zu Peak #5 angehe.

Der Anstieg hat es wieder in sich, besonders der allerletzte Teil entpuppt sich als wirklich übel. Zur Belohnung folgen dann 10 Kilometer Abfahrt bis nach NapugeraNapugera - ich brauche jetzt vor dem letzten Doppel-Peak noch eine Pause, die Kraft schwindet und es sind noch 24 Kilometer. Der restliche Anstieg ist dann nicht mehr so schlimm, allerdings bin ich  nach dem dauernden Auf und Ab in der Hitze schon etwas angeschlagen und folglich verordne ich mir beim Anstieg nach LusitadaLusitada ein PowerGel - hilft vielleicht mehr psychisch als physisch.

Der letzte ist ja ein Doppel-Peak, es gibt eine kurze Abfahrt und dann noch einen wirklich allerletzten Anstieg! Und so kommt bei schon etwas Freude auf, als deren Downhill an die Nordküste abgeht! Ungefähr bei KM90 und um 13:30h fahre ich in MaumereMaumere ein, der grössten Stadt in der Umgebung und bekannt für seine Strände. Ich habe mich etwas ausserhalb der Stadt in WairotangWairotang einquartiert, allerdings kann ich nicht sagen, dass ich hier im Pantai Paris nochmals absteigen würde: Zwar verkehrsgünstig neben der Hauptstrasse gelegen, aber wahrlich kein Ort der Stille!

Der heutige Fahrtag hatte gefühlt wieder eindeutig mehr Höhenmeter als Germin-gemessen. Das Dauer-Yo-Yo in der Hitze geht schon richtig ins Gebein und macht mehr Probleme als eine reine Berganfahrt. OK. Wie gut, dass ich aufgrund der Beschleunigung meines Fahrplanes einen zweiten Tag in Maumere gestrichen habe - das wäre sonst eher eine Art Absitzen geworden, jede weitere Stunde hier ist eine zu viel ...

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