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Datum

01.09.2025

Etappe

Bajawa(RI) - Nangaroro  

Activities

Distanz

86 km

↑Meter

745 hm

Fotos

22

Karte / Track

1

Am Morgen hängt dichter Nebel über Bajawa - es hat geregnet in der Nacht und es ist so gar nicht warm. Der Chef des Hotels, der übrigens auch etwas Deutsch spricht, erzählt mir, dass die Unterkunft, wo ich heute übernachten möchte, einem ehemaligen Polizei-General gehört, der die ganze Anlage als Anwesen führt und Gäste nur spasshalber aufnimmt. Der General a.D. ist im ganzen Land bekannt und feierte in seiner aktiven Zeit spektakuläre Erfolge bei der Drogenfahndung und -bekämpung. Das klingt ja schon Mal äusserst spannend! Außerdem soll die Anlage sehr schön gelegen sein, was mir auch schon auf Google Maps aufgefallen ist.

Nach dem Frühstück starte ich um 8h und - ja, es steigt wieder einmal an, allerdings ist die Steigung nicht arg und nur 8 Kilometer lang. Ich lasse mir heute Zeit, kein Grund zur Eile.

Hier beginnt jetzt die lange Abfahrt: Kein starkes Gefälle, dafür hört es gar nicht mehr auf - ganz so wie es sein soll! Bei KM20 nach SaraseduSarasedu und auch bei KM30 kurze Gegenanstiege, ansonsten alles Downhill bis KM38 nach NagesapadhiNagesapadhi, vor dem Ort gibt es schöne Reisterrassen und Ausblick auf den - allerdings in Wolken gehüllten - Vulkan Ebulobo.

Dann beginnt ein 15 km langer Yo-Yo-Abschnitt, an dessen Ende man nach einem Schlussanstieg in Wea AuWea Au wieder auf 700m ist. Unterwegs mache ich eine längere Pause bei einem Shop. Nach einer weiteren 6km langen Abfahrt nochmals 15 Kilometer lang relativ flache, aber langatmige Anfahrt auf den letzten Peak. Hier sind s jetzt noch 13 Kilometer herrliche Abfahrt, während der man schon Ausblicke auf die Küste hat, bis zu meinem Etappenziel in NangaroroNangaroro.

Die Unterkunft Panteria Beach House braucht man nicht lange suchen, es ist ja ein kleiner Ort und ansonsten gibt es meines Wissens keine andere. Vor Ort befindet sich nur der Hausmeister, mit dem ich anscheinend auch in Kontakt via WhatsApp war. Das Haus ist fast komplett ein Holzbau, die ganze Anlage hat einen tollen Garten inklusive diverser Palmen und das Ganze gehört mir alleine, da sonst keine Gäste hier sind. Das ist dann wirklich eine tolle Sache nach den teils relativ anstrengenden Unterkünften in den letzten Tagen!

So kann ich hier einen ungestörten Nachmittag verbringen und in toller Umgebung angenehmen Dingen wie Wäsche waschen, weiterer Routenplanung und Zimmerbuchungen nachgehen. Am Balkon pfeift der Wind gehörig und macht die Temperatur an der Küste erträglicher. Im Kühlschrank gibt es kaltes Bir Bintang - was will man mehr!

10 / 30