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Datum

16.08.2024

Etappe

Szombathely(H) - Györ  

Activities

Distanz

121 km

↑Meter

240 hm

Fotos

20

Karte / Track

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Ich verzichte aufs Frühstück und verlasse meine Kammer schon kurz nach 6:30h, man muss die Morgenstunden nutzen, speziell an so langen Fahrtagen im Sommer. Aus der Stadt heraus geht es auf einem guten Radweg, der sich viele Kilometer bis vor Vep hält. Aber auch danach hält sich der Verkehr in Grenzen, es ist eine Nebenstrasse, die nicht allzu stark befahren ist. Steigungen gibt es kaum und wenn, dann sind sie sehr gering. Erste Pause in Kenez nach 15 Kilometern. 

Genausoweit ist es nochmals bis SarvarSarvar, wobei sich die Strasse wenig verändert, man fährt durch viele kleine Dörfer. Sarvar mit seinem Schloss kenne ich ja bereits von einem Besuch vor 3 Jahren, für Touri-Aktivitäten bleibt heute aber keine Zeit.

Den nächsten Abschnitt fährt man durch bewaldeten Gebiet, fast ohne Verkehr - macht wirklich Spass. Der Strassenzustand ist zwar nicht der beste, aber das ist im Ungarn recht normal. Unterwegs passieren ich die Motorradstrecke Pannonia-Ring und bei KM50 erreiche ich Csönge - Pause beim Diskontladen mit Sitzgelegenheit im Schatten.

Nach der Pause wird es richtig einsam auf der Strasse - keine Autos, keine Ortschaften, erst nach 18 Kilometern komme ich nach Kemenesszentpeter und kehre hier abermals beim Supermarkt ein. Es ist kurz vor 11h und wieder ordentlich heiss geworden. Noch 12 ähnliche Kilometer - bei denen ich wie schon zuvor aufgrund des geringen Verkehrs und der schlechten Strasse meist in der Strassenmitte fahre  - und ich bin bei KM80 in - 2 Drittel gemacht, 40km to go.

Etwas mehr als 10km bleibe ich noch auf der Nebenstrasse, dann muss ich auf die 83 - die Befürchtungen sind gross, dass das heute ein übler Abschluss auf der Transitstrasse wird. Aber umsonst, wie sich dann zeigt. Lediglich einige LKW stören die Ruhe, ansonsten überhaupt kein Problem und ich kann meine Tet-Offensive durchziehen. In TetTet pausiere ich nochmals, diesmal aber so richtig im klimatisierten Cafe  bevor ich die letzten 23km anreisse.

Nocheinmal lange Gerade, die auf die Dauer schon recht langweilig sind - auf der anderen Seite hatte ich den ganzen Tag über kaum Verkehr. 10km vor Etappenende komme ich ins urbane Gebiet, zum Teil kann ich auf Radwegen fahren, die gut ausgebaut sind. Der heutige Fahrtag war schon richtig anstrengend, ist aber gut gelaufen und um 14:30h bin ich nach 121km bei meinem Hotel in GyörGyör. Györ ist für mich neben Budapest die schönste Ungarns, die ich kenne. Jedesmal, wenn ich hierherzukomme, freue ich aufs Neue über das Wiedersehen. Wie immer ist es die Altstadt, die den Charme der Stadt ausmacht - und davon hat Györ reichlich und in hoher Qualität zu bieten!

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