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Datum

30.06.2026

Etappe

Pordenone(I) - Udine  

Activities

Distanz

71 km

↑Meter

212 hm

Fotos

32

Karte / Track

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Heute ist also der letzte Fahrtag - und das fast durchgängig mit Gegenwind. Auf jeden Fall bin ich heute viel mehr auf Hauptstrassen unterwegs also an den letzten beiden Tagen. Die Fahrt ist daher auch weniger interessant. Zu Beginn wird gleich einmal eine grosse Schleife nach Fiume Veneto gezogen, um die direkte Hauptstrasse zu umgehen. Der Radweg schlägt einige wilde Haken, ich komme nach San Giovanni di Casarsa und kaufe in einem Cafe Wasser. 

Die Strasse wird ruhiger und ei Nige Abschnitte auf Schotter gibt es auch. Kurz verschlägt es mich dann auf die SS, wo wirklich ordentlicher Verkehr herrscht und man nimmt die Umwege gerne in Kauf. Ich überfahren den Tagliamento, sein riesiges Flussbett ist komplett ausgetrocknet, obwohl das nichts Aussergewöhnliches ist. Die letzten Kilometer vor CodroipoCodroipogibt es dann echten Radweg - wieder auf einer Straße, wo es sowieso nicht notwendig wäre. In der Stadt, die ich bei KM37 werreiche, gehe ich zuerst in den Supermarkt einkaufen und verlängere die Pause in einem Cafe. Meine Anfrage beim Hotel in Udine, ob ich ab 12h einchecken, wurde mit 'vielleicht' beantwortet.

Die Linie des Radwegs wird auch danach nicht direkter, es geht in diesem Gebiet halt nur einfach darum, irgendwie die Hauptstrasse, die in der Direttissima verläuft, zu umfahren. Ich komme danach noch viele Male auf Schotterwege und die Kombination Hitze, Gegenwind und schlechter Schotter nervt schon! Kurz vor BasilianoBasiliano muss ich durch eine Bahn-Unterführung, die total ist. Je weiter Koch hinein fahre, desto tiefer sinke ich. Schliesslich muss ich vom Rad, die Packtaschen sind zu 2 Drittel unter Wasser. Das ist die jemals erreichte Höchstwassermarke bei einer 'Gewässerquerung' - nicht Flüsse in Aserbaidschan oder Griechenland, sondern  eine Bahnunterführung in Basiliano!

Danach kommen nur mehr wenige Schotter-Sections, noch einmal Wasser kaufen, dann taucht die erste Ortstafel UdineUdine auf. Von hier bis zum Zentrum sind es noch einige Kilometer, aber es ist geschafft! Etappe vorbei, Tour vorbei! Für mich bleibt morgen nur mehr die Zugfahrt nach Graz.

Das Zentrum von Udine ist mir ja nicht unbekannt, vor einigen Jahren passierte ich es bereits. Udine wird meiner Meinung nach total unterschätzt und hat wirklich eine schöne Altstadt, die ich mir später auch noch näher anschaue. Auch zum Castello gehe ich hinauf, von oben hat man gute Sicht in jede Richtung. Die Altstadt wandere ich noch einigermassen ab, man findet immer wieder neue Dinge. Die Stadt ist auf jeden Fall einen Besuch wert, und nicht nur eine Passage auf der Autobahn ...

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