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Vor dem guten Frühstück, das ich heute um 7h bekomme, mache ich in der Morgensonne noch einen Spaziergang an der Donau. Nach dem Frühstück geht es auf den
Donauradweg, ich fahre auf dem rechten/südlichen Donauufer 10km auf dem Damm nach Melk Melk, das Stück ist nicht
besonders interessant zu fahren, immer geradeaus entlang des grossen Stroms. Melk Melk selbst dagegen,
praktisch das westliche Tor zur Wachau, ist wirklich schön, besonders das riesige Stift ist ein herausragendes Bauwerk, das ich allerdings nur von aussen
besichtige. Nach Melk wechsle ich auf die andere Donauseite, zunächst fährt man auf dem Radweg neben der Bundesstrasse, nicht so aufregend.
Nach Aggsbach
Markt allerdings ändert sich das, man fährt auf einer schmalen Strasse am Fuss der Südhänge, wo Wein angebaut wird, von einem kleinen Ort zum
nächsten. Die alte Bahnlinie verläuft auch hier, die Donau hat man immer im Blick, hinter dem rechten Ufer werfen sich die Hügel auf. Es ist wirklich traumhaft und
unterhaltsam, hier zu fahren, unter anderem kommt man durch die Ortschaften Willendorf Willendorf (bekannt durch
die Venus), Schwallenbach Schwallenbach,
Spitz an der
Donau Spitz an der Donau,
Wösendorf Wösendorf und Weissenkirchen Weissenkirchen, wo eine
imposante Kirche steht. Die ganze Wachau lebt vom Wein und vom Tourismus, es hat hier einen fast mediterranen Charakter, die Orte mit ihren alten Gebäuden sind
wunderschön. Kein Wunder, das die Wachau ein Weltkulturerbe ist!
Das Highlight der Wachau ist Dürnstein Dürnstein, bekannt
dadurch, dass Richard Löwenherz, in der hiesigen Burg gefangen gehalten wurde, und seinen getreuen Minnesänger Blondel. Der Ort ist wirklich vom Feinsten, was
natürlich auch Unmengen zur Folge hat. Ich bleibe daher nicht, sondern mache nach dem Ort einen Stopp in einem Restaurant am Radweg. Wenige Kilometer danach bin
ich in Stein an der
Donau Stein an der Donau, dann
in Krems Krems, und es heisst
leider Abschied nehmen von der Wachau.
20 Kilometer fahre ich jetzt am nördlichen Donauufer geradeaus bis Altenwörth
(wenig interessant), wechsle dann auf der Staustufe wieder auf die andere Seite, über Zwentendorf
geht es nochmals 20 Kilometer bei viel Wind und öder Strecke hinein nach Tulln Tulln. Bei der
Touristeninfo frage ich nach dem billigsten Zimmer, kostet immerhin noch Euro 35,--. Es ist noch immer verdammt heiss, ich mache einen Stadtrundgang und kaufe
etwas zum Essen. Wie es morgen weitergeht, weiss ich noch nicht, es ist wetterabhängig - auch für heute war schon schlechtes Wetter angesagt und es gab keine
Wolke...
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