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Datum

27.08.2005

Etappe

Graz(A) - Porto(P)  

Distanz

30 km

Text

Karin bringt mich zum Grazer Flughafen - eine Novität für mich, bisher hatte ich vor den Flügen immer die nervige Zugfahrt nach Wien mit anschliessendem Treten nach Schwechat. Das hatte zwar den Vorteil, dass ich Direktflüge hatte (das schont auf alle das Fahrrad), bequemer ist es auf jeden Fall so. Die Luft brauch ich nicht mehr aus den Reifen zu lassen, bisher war das Vorschrift.

Um 10:20h hebt die Maschine zum 1-stündigen Flug nach Frankfurt ab, dort habe ich zweieinhalb Stunden Aufenthalt. Nach einer Pannenmeldung geht es trotzdem ziemlich pünktlich weiter, nach Porto brauchen wir ca. 2 Stunden. Fahrrad und das ganze Gepäck sind gottseidank da, aber auch dieses Mal tritt wieder ein Defekt auf: der Gepächsträger ist leicht verbogen, lässt sich aber herrichten. Ich nehme mir ernstlich vor, das nächste Mal einen Karton zu nehmen.

Nach Porto hinein verfahre ich mich zunächst einmal kurz (es sollte nicht das letzte Mal sein, die Beschilderung in Portugal ist eine Katastrophe), richte mich dann aber nach der kaum zu sehenden Sonne und komme wieder auf den rechten Weg. Über Perafita, Leca + Matoshinos fahre ich am Strand entlang hinein nach Porto. Die zerklüftete Antlantikküste gefällt mir schon jetzt, auch die Bauweise der alten Häuser in Porto hat ihren Reiz. Von der Küste hinein nach Porto geht es entlang des Rio Douro, ins Zentrum hinein ist noch ein Hügel zu bewältigen.

An einem Info-Point suche ich mir das **-Hotel Peninsular heraus, welches Euro 20,-- kostet und so richtig vom alten Stil - so viele eigentlich auch fast alle folgenden - ist. Ich bin hier im Zentrum, gefällt mit gut. Nach einer Dusche schaue ich mir das Zentrum etwas näher an sowie Ribeiro, den Bezirk am nördlichen Flussufer, wo es eine Menge Bars gibt. Die Bausubstanz und die Auslagen der Geschäfte erinnern mich zum Teil allerdings eher an den ehemaligen Ostblock.

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